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WITZ DES MONATS

 "Aufmachen! Polizei."
"Das geht leider nicht, weil wir sind hier schon 6 Personen."

Herzlich Willkommen zum Newsletter
der Jugendkirche München


Liebe Leserinnen und Leser, 

der Sommer ist vorbei, es wird kälter. Wir verbringen wieder mehr Zeit in geschlossenen Räumlichkeiten, die Infektionszahlen steigen drastisch - und wie befürchtet, ist es wieder soweit: Kontaktbeschränkungen treten in Kraft.

Wie auch schon im Frühjahr gilt es natürlich, all jene zu schützen, die durch Corona besonders gefährdet sind. Im ersten Moment denke ich dabei an Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, die oft genannten Risikogruppen eben.

Doch nicht nur für sie ist Corona gefährlich. Laut „ZEIT ONLINE“ verzeichneten Krankenkassen bis zu 80% mehr Krankmeldungen aufgrund psychischer Erkrankungen im ersten Halbjahr. Die Risikogruppe ist also eigentlich viel größer als man auf den ersten Blick denkt.

Die Beschränkungen sind so wichtig für viele Menschen, doch sie nehmen uns etwas Essentielles: Menschliche Nähe. Den Kontakt zu unseren Mitmenschen. Gemeinsam reden, lachen, weinen – Das fehlt!

Gerade deshalb habe ich mich unglaublich gefreut, dass sich die EJM, obwohl so viel anderes abgesagt werden musste, entschieden und getraut hat, die diesjährigen Herbst-Grundkurse stattfinden zu lassen. Im Vorfeld gab es natürlich Zweifel, ob und wie das digital klappen kann. Wir hatten wenig Zeit und manche Themen lassen sich nun mal nur in Präsenz vermitteln. Kurz um stand die gesamte letzte Oktoberwoche in der EJM alles Kopf. Einheiten wurden digitalisiert, Material mit der Post verschickt und die gesamte Breite an technischen Möglichkeiten kreativ getestet.

Am Ende hielten wir zwar einen Wochenplan in den Händen aber so richtig wusste glaube ich trotzdem niemand, was da jetzt passieren wird. Wie auch, es war schließlich für alle der erste digitale Grundkurs. Entsprechend angespannt war die Stimmung am ersten Tag auch, als die Teams aller vier Grundkurse unter strengen Hygieneauflagen gemeinsam in der Jugendkirche saßen.

Wie es dann war? Verdammt gut! Jedes Team hat sich Kleinigkeiten überlegt, um das einmalige Grundkursgefühl auch digital zustande zu bringen. So hatte der Grundkurs der Mitte und Jugendkirche beispielsweise für jede Einheit ein Motto. Zu diesem Motto wurde sich verkleidet und der zoom-Hintergrund eingestellt. Los gings in Paris, zwischenzeitlich waren wir in den Achtzigern, und Skifahren und im Strandurlaub waren wir auch. Aus Erfahrung kann ich jetzt auch sagen, dass man sich doch etwas seltsam vorkommt, wenn man die Tagesreflektion mit Turban auf dem Kopf anleitet. Aber Spaß hat’s gemacht! Und das nicht nur uns, sondern offenbar auch den Teilnehmenden, die freuen sich nämlich schon auf den noch ausstehenden Präsenztag, um die Ausbildung zum Jugendleiter oder zur Jugendleiterin zu vervollständigen.

Allerspätestens am letzten Tag war die Stimmung dann auf jeden Fall auch bei den Letzten spitze. Von allen Seiten habe ich gehört, dass es natürlich nicht an einen „richtigen Grundkurs“ rankommt, aber dass der digitale Grundkurs definitiv eine super Alternative für diese verrückten Zeiten ist und doch alles viel besser lief als befürchtet.
Dabei war es nicht nur eine Alternative um junge Menschen auszubilden, sondern auch, um gemeinsam zu reden, zu lachen und zu weinen. Klar, es ist nicht der „real deal“, aber es ist ein Anfang. Ein Anfang der Hoffnung macht, dass wir richtig viel schaffen, wenn wir alle zusammen anpacken. Wer weiß, vielleicht wird es ja auch viel besser als gedacht.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf alle weiteren Aktionen, ob als digitale Corona-Alternative oder dann hoffentlich bald wieder ohne Bildschirm.

In diesem Sinne wünsche ich euch Mut, das Gewohnte neu zu denken und vor allem neu zu machen!
Liebste Grüße
Jannica

MONATSSPRUCH MONAT 20

"Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten."
Jer 31,9 (L)

WAS WAR

Wie Jannica in der Begrüßung schon berichtet hat hatte der Grundkurs die Jugendkirche ganz schön auf den Kopf gestellt. Doch erfolgreich wars und hier könnt ihr noch ein paar Einblicke der spaßigen Woche bekommen.

Außerdem hatte der Juki LK seine letzte Tagung in dieser Konstellation und wir haben fleißig und produktiv das Kalenderprojekt, Judiths Verabschiedung und noch vieles mehr geplant. Da kommen ein paar nice Aktionen und Dinge auf euch zu :)

WAS KOMMT

Das Kalenderprojekt kommt in die heiße Phase und ende Dezember wird er dann da sein, der Kalender in Papierform.! Seid gespannt und freut Euch darauf!

Weiterhin wird es jeden Monat den Newsletter der Jugendkirche geben!

Die nächste Sexy-Bibel-Folge ist im Kasten und ist auch schon online.
www.youtu.be/JW3XIHr41dU

Und alle möglichen Vollversammlungen werden in der Jugendkirche, bzw per Zoom stattfinden. Wo und wie? Am besten ihr erkundigt Euch bei Eurem zuständigen Regionaljugendreferent*in.
Teilweise werden dabei auch die JuKi-LK Vertreter neu gewählt.

Das Jugendkirchen Leitungsteam wird die Wahl in die Dekanatsjugendkammer vorbereiten.


TERMINE

15.11.2020 Vollversammlungen der Regionen Ost, Südost und Süd
15.11.2020 Vollversammlung der Region Nord
 22.11.2020 Vollversammlung der Region West

GEMÜSE DER SAISON

Apfel • Champignon • Fenchel • Grünkohl • Kürbis • Pastinake • Porree • Quitte • Rosenkohl • Rote Beete • Rotkohl • Schwarzwurzel • Steckrübe • Topinambur • Weißkohl • Wirsing 


REZEPT DES MONATS

MINI-FOCACCIA MIT ZIEGENKÄSE, ROSMARIN UND KARTOFFELN

ZUTATEN
(für 8 Portionen)

FÜR DEN TEIG

200 ml lauwarmes Wasser
400 g Weizenmehl
80 ml Olivenöl
30 ml Olivenöl für das Blech und zum Beträufeln
2 EL Ahornsirup
1-2 TL Salz
25 g frische Hefe

FÜR DEN BELAG

2 große Kartoffeln
8 Zweige frischer Rosmarin
200 g Ziegenkäse

 
ZUBEREITUNG
1. Lauwarmes Wasser, 80 ml Olivenöl, Ahornsirup und Salz in einer großen Rührschüssel verrühren. Hefe hinein bröckeln und unter Rühren auflösen.
Mehl nach und nach unterheben und gut verkneten. Teig in der Rührschüssel zudecken und 45 Minuten gehen lassen.
2. Den Teig achteln und noch mal durchkneten. Zu acht Kugeln formen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit 15 ml Öl bestreichen und mit Salz bestreuen. Die Kugeln auflegen und auf ungefähr 1,5 cm mit der Handfläche flach drücken.  Mit einem Küchentuch bedeckt erneut 30 Minuten gehen lassen.
3. Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit dem Ziegenkäse und dem Rosmarin auf den Hefeteigfladen verteilen. Mit dem Rest Öl beträufeln. Für ca. 12 Minuten bei 220°C Ober-/Unterhitze backen.


RISOTTO MIT PFIFFERLINGEN

ZUTATEN
(für vier Personen)

1 Zwiebel (groß)
1 Knoblauchzehe
300 g Risottoreis
3 El Olivenöl
100 g Parmesankäse (fein gerieben)
120 ml Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe
250 g Pfifferlinge (geputzt undgewürfelt)
2 El gehackte Kräuter (Petesilie, Rosmarin)
1 El Butter
Salz & Pfeffer


ZUBEREITUNG:
  1. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch hacken. Die Hälfte von den Zwiebelwürfeln und den Knoblauch in einem Topf mit Olivenöl anschwitzen, den Risottoreis dazu geben, leicht salzen, kurz mitschwitzen, mit Weißwein ablöschen und nach und nach mit der Gemüsebrühe angießen. Der Reis sollte immer gerade so mit Flüssigkeit bedeckt sein. Alles leicht köcheln lassen und stetig mit einem Kochlöffel umrühren.
  2. Inzwischen Butter in einer Pfanne zerlassen, restliche Zwiebel anschwitzen, Pfifferlinge zugeben und kurz darin andünsten. Beiseite stellen.
  3. Wenn der Reis nach etwa 25 Minuten bissfest ist, Pilze, Parmesan und Kräuter untermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 

NACHHALTIGKEITSTIPP

Adventskalender selber zu basteln ist gar nicht schwer. Wir geben fünf Ideen zum Basteln und zum Befüllen eines nachhaltigen, selber gemachten Adventskalenders – zero waste, upgecycelt oder poetisch.

DER TEE-KALENDER
Tee-Adventskalender gibt es bereits fertig zu kaufen – oder du machst sie einfach selbst. Wer sowieso schon die kleinen abgepackten Teebeutel zu Hause hat, der braucht nur noch eine leere Teebox. Wenn du dir also das nächste Mal Tee kaufst, hebst du einfach die Außenverpackung auf.

Das brauchst du:
  • 1 leere Teebox
  • 24 Teebeutel unterschiedlicher Sorten
  • schönes Klebeband oder Schlaufen
  • Schere, Stift
Tipp: Nutze zwölf verschiedene Teesorten – je zwei Stück pro Sorte. Wenn dem Beschenkten einmal eine Sorte geschmeckt hat, kann er sich freuen, dass die gleiche Sorte ein zweites Mal im Kalender vorkommt. Für die Verkleidung unseres Tee-Adventskalenders kannst du zum Beispiel Paketpapier nehmen. Mit einem schönen Band wertest du jedes noch so simple Papier auf und brauchst kein neues Geschenkpapier kaufen. Nutze alte Papierreste wie Zeitschriftenseiten und wickle darin die leere Teebox ein. Sei kreativ beim Projekt „Adventskalender selber basteln“.
Schneide an der einen obigen Seite etwa 0,5 Zentimeter ab und schneide zudem ein großes „V“ auf diese Seite, sodass später die Teebeutel durch die Öffnung entnommen werden können. Bevor du die Teebox komplett mit der Verpackung einwickelst, beschriftest du die Teebeutel von 1 bis 24 und steckst sie in die Verpackung. Später kann man sie nur durch das eingeschnittene „V“ entnehmen. Schließe die Box mit der großen Lasche oben zu und beende die Klebearbeiten außen an der Schachtel. Der selber gemachte Adventskalender aus Tee sollte jetzt komplett mit dem Papier außen eingewickelt sein. Das Innere musst du nicht verkleiden, diesen Teil bekommt schließlich niemand mehr zu sehen. Klebe noch mögliche unschöne Ecken oder Papierstücke galant mit dem Klebeband ab – fertig ist dein selbstgebastelter Adventskalender!


MIT KLOPAPIERROLLEN
Wem der Tee-Adventskalender zu wenig weihnachtlich ist, der kann einen größeren Adventskalender selber basteln und mit vielen kleinen unterschiedlichen Dingen befüllen. Doch was als Material nehmen? Aus leeren Klorollen und altem Zeitungspapier kannst du einen tollen Adventskalender selber machen. Fang am besten so früh wie möglich mit dem Sammeln der leeren Klopapierrollen an, schließlich brauchst du 24 Stück.

Das brauchst du:
  • 24 leere Klorollen
  • eine farbige Schnur
  • kleine Pappschilder
  • Reste von Geschenkpapier oder Zeitungspapier
Beschrifte zunächst die Pappschilder mit den Zahlen von 1 bis 24. Befülle dann die Rollen mit deinen kleinen Geschenken, wickle sie in das Papier, schnüre sie zu und hänge die jeweiligen Zahlen an die kleinen Rollen. Die 24 Rollen kannst du zum Beispiel dekorativ an einen Stock binden und an die Wand hängen oder spanne einfach quer durch die Wohnung eine Leine, an der du die Geschenke befestigst. Ein Kleiderbügel macht sich auch gut, um daran die Rollen vom Adventskalender zu befestigen. Oder du stapelst die beschrifteten kleinen Geschenke wie ein Weihnachtsbaum auf dem Boden und legst noch eine Lichterkette darauf.
Es ist Ende November und du hast nicht genügend leere Klopapierrollen beisammen, um deinen Adventskalender selber zu machen? Verpacke doch einen Teil der Geschenke in leere Schraubgläser. Adventskalender selber basteln heißt auch: umschauen, was an Material bereits da ist und daraus kreativ etwas Neues formen. 
Doch womit befüllen wir nun den selbstgebastelten Adventskalender? Am besten suchst du kleine Geschenke aus, die der oder die zu Beschenkende wirklich gebrauchen kann – zu viel kosten sollten sie nicht, schließlich haben wir 24 Tage zu befüllen. Bei Pärchen oder WGs eignet sich ein geteilter Adventskalender, das heißt, eine Partei präpariert die geraden Zahlen, die andere die ungeraden – somit muss jeder nur 12 Türchen vorbereiten und das Projekt „Adventskalender selber machen“ wird am Ende nicht teurer als das Weihnachtsgeschenk.
Anregungen zum Befüllen:
GUTSCHEINE, SPRÜCHE, GEDICHTE
In der Weihnachtszeit essen wir in der Regel jede Menge Süßigkeiten und schwere Kost. Eine gute Alternative zum klassischen Schokoladenkalender ist daher ein selber gemachter Adventskalender mit Gutscheinen, Sprüchen und Gedichten. Überlege, worüber sich der oder die zu Beschenkende freuen würden: Ein Gutschein für einen Winterspaziergang, für eine Massage oder ein selbst gekochtes Abendessen etwa? Gestalte deinen „unsüßen“ Adventskalender doch mit einer Mischung aus Sprüchen, Gedichten und Gutscheinen. Die Papier-Gutscheine kannst du entweder einrollen und mit Nummern versehen oder dekorativ in leere Gläser stecken. Du siehst: Adventskalender selber basteln muss nicht teuer sein. Wichtig ist, dass er persönlich ist und zum Beschenkten passt.

EINE GEWÜRZREISE UM DIE WELT
Bleiben wir bei Alternativen zum Schokokalender. Dieser selbstgebastelte Adventskalender ist besonders für Koch-Fans eine tolle Idee: Jeden Tag ein anderes Gewürz mit passendem Rezept, welcher Hobby-Koch würde das nicht gerne geschenkt bekommen? Du brauchst nicht 24 neue Gewürze zu kaufen. Schau doch zunächst, welche Gewürze du in großen Mengen zu Hause hast. Von diesen kannst du in leere Gläser eine kleine Menge abfüllen, online ein Rezept recherchieren und auf einem kleinen Blatt Papier zu dem jeweiligen Gewürz legen. Oder recherchiere doch Wissenswertes zu dem jeweiligen Gewürz und notiere dies auf einem kleinen Zettel, was du zu dem Gewürz legst. Das ist eine gute Alternative, falls du kein passendes Rezept findest oder du einfach etwas Abwechslung möchtest. Die Gläser kann der Beschenkte einfach wiederverwenden – du schenkst also einen Zero-Waste-Adventskalender.

ZERO-WASTE ADVENTSKALENDER
Kein einkaufen, kein verpacken, kein drapieren: Der E-Mail-Kalender ist ein Zero-Waste-Adventskalender. Wie sieht so etwas aus? Vom ersten bis zum 24. Dezember schickst du deinen Lieben jeden Tag eine Mail mit einer schönen Erinnerung. Das können Texte, Fotos, Erinnerungen oder Songs aus der bisherigen gemeinsamen Zeit sein. Keine Sorge, du musst nicht jeden Tag daran denken, sondern time den Versand doch einfach mit deinem E-Mail-Programm. Somit musst du dich nur einen Nachmittag hinsetzen, die 24 E-Mails schreiben und das Timing setzen.

RANDOM ACT OF KINDNESS

GUTEN MORGEN / GUTE NACHT

Es ist so schön zu spüren das jemand an dich denkt. Also was ist besser als den Tag damit zu starten oder zu beenden? Schreib jemanden der dir wichtig ist ein einfaches „Guten Morgen“ oder sogar noch „Hab einen wundervollen Tag“ oder ein „Hey ich denk an dich“. Gib der Person das Gefühl das sie dir wichtig ist und du öfters an sie denkst. Ein Guten Morgen und/ oder Gute Nacht, mehr braucht es gar nicht. 😊

WUSSTEST DU SCHON?

In der Lutherstadt Wittenberg, wo Martin Luther seine 95 Thesen angenagelt hat und der erste evangelische Gottesdienst abgehalten wurde, sind heutzutage nur zehn Prozent der Einwohner evangelisch!


Quellen: www.stern.de/neon/unnuetzes-wissen/
             www..wikipedia.org/wiki/Lutherstadt_Wittenberg

NACHGEDACHT

Biden hat gewonnen. Diese Worte waren für viele von uns eine echte Erleichterung, auch wenn wir nicht direkt davon betroffen sind. Durch Bidens Sieg wurde Amerikas Demokratie geschützt, die falschen Vorwürfe Trumps haben keine Früchte getragen und dem Populismus wurde keine Macht gegeben. Es reicht jedoch nicht aus, erleichtert durchzuatmen und es dabei zu belassen. Wir müssen uns auch die Frage stellen, WIE es dazu überhaupt kommen konnte. Und ob das auch uns passieren kann. 

In ganz Europa wird die Politik immer populistischer. In Polen und Ungarn erstarkt der Populismus in Form von Rechtsradikalismus immer weiter. Und sie sind kein Einzelfall.  Auch in Deutschland gerät die Politik immer mehr in diese Richtung und die Intoleranz anderen Meinungen gegenüber wird immer stärker. Und diese Tendenz kommt nicht nur von rechts. Auch von Links oder sogar von der Mitte akzeptieren die Menschen immer weniger andere Meinungen und nehmen sich immer häufiger den Anspruch heraus zu wissen, was für andere gut ist und was nicht. Im Namen des „Vaterlandes“, „alternativen Informationen“, dem Glauben oder der Wissenschaft werden radikale Taten begangen und andere Menschen für unmündig erklärt, nur weil sie anders denken. 

Demokratie heißt streiten. Ohne den Streit kann eine Demokratie nicht existieren und das Beste an unserer Demokratie, die vielen verschiedenen Ansichten auf Themen, würde verloren gehen. Jedoch muss auch ein Streit fair geführt werden.
Nehmen wir als Beispiel einen Freund. Ihr könnt nur so lange mit dem Freund befreundet bleiben, wie ihr es schafft respektvoll miteinander umzugehen. Sobald dieser gegenseitige Respekt aufgrund eines Streites verloren geht und der eine den anderen für unmündig erklärt, kann diese Freundschaft nicht mehr auf einer Ebene existieren, wo beide gleichwertig sind. Die Folge davon ist, dass diese Freundschaft entweder unausgewogen ist und sich eine Partei übergangen fühlt oder dass sie beendet wird.In Bezug auf die Demokratie heißt das, dass sie nur dann existieren kann, wenn wir auf einer Basis streiten, in der wir den „Gegner“ respektieren und darauf achten, Ihn nicht für unmündig zu erklären. Denn sonst zerfällt unsere Demokratie. 

Als Abschluss lässt sich darum nur sagen: Es ist nicht wichtig, dass wir alle zusammen EINER RICHTIGEN Meinung sind. Es ist auch nicht wichtig möglichst schnell an das Ziel einer perfekten Gesellschaft zu kommen, wie auch immer sie aussehen mag. Es wichtig, dass jede Meinung gehört und respektiert wird. Oder wie es das amerikanische Volk sagen würde: „EVERY VOTE COUNTS“

JUKIBEATS

Hier stellt jeden Monat ein Mitglied des JuKi-LKs seine Lieblingslieder für Andachten vor. Die Lieder werden in einer Spotify-Playlist gesammelt, sodass jede*r jederzeit darauf zugreifen kann, falls man mal Inspiration für eine Andacht braucht. Diesen Monat macht Johanna weiter:

No.1
"Gelernt" von Käptn Peng
Ein wunderbarer Song über einen Lebensplan für Frauen, den die Gesellschaft leider noch viel zu oft erwartet und beeinflusst.

No.2
"Wer nicht schwimmen kann der taucht" von Faber
Fabelhaft formuliertes Lied, mit ganz viel Tiefgang über die Ignoranz und Intoleranz einiger Menschen und die absolute Absurdität Menschen im Mittelmeer gezielt ertrinken zu lassen.
No.3
"Ponyhof" von Enno Bunger
Die Geschichte zweier Freunde in ein Lied verpackt. Sehr ehrlich und sehr schön, absolute Gänsehaut und die Erinnerung daran, dass gute Freunde unendlich wertvoll und unersetzbar sind.

Alle Lieder findet ihr auf Spotify auf der JuKi-Beats Playlist.
Auf unserem Spotify-Account findet ihr zudem Playlists von all unseren Veranstaltungen und was wir aktuell zuhause so hören.

WEIHNACHTSGESCHENKTIPPS UND IDEEN

Dieses Jahr ist alles anders, doch Weihnachten findet natürlich auch dieses Jahr statt. Das heist bald geht’s wieder los: in einer Woche ist Weihnachten und ich hab noch keine Geschenke?! Daher haben wir rechtzeitig ein paar Tipps und Ideen für euch:

GEKAUFTES EINEN PERSÖNLICHEN FLAIR GEBEN
Also erstens können auch gekaufte bzw. materielle Geschenke super persönlich sein. Wenn es eine Sache ist, die sich die Person schon seit längerem wünscht oder einfach gut gebrauchen könnte oder es sogar etwas von ihrer Lieblingsserie/film/buch/sportverein usw. ist wird die beschenkte Person sich sicherlich rießig freuen. Wenn ihr eurem materiellen Geschenk trotzdem noch mehr einen persönlichen Touch geben wollt könnt ihr viele Dinge zB mittlerweile gravieren lassen mit Namen oder einem Spruch. Schlichte Dinge kann man auch gut selbst bemalen oder besticken. Lasst eurer Kreativität freien Lauf, denn für jeden Geldbeutel und für jedes künstlerische Talent findet sich etwas im World Wide Web.

SELBSTGEMACHTES
Selbstgemachtes klingt im ersten Moment vielleicht etwas abschreckend, doch ich bin mir sicher eigentlich steckt in jedem von uns ein/e kleine/r oder größere/r Künstler/in, Bastelprofi und kreativer Kopf. Selbstgemalte Bilder oder selbstgenähte Kleidung ist jetzt schon eher die Oberliga aber auch hierzu gibt es ganz viele tolle Tutorials. Außerdem gibt es auch einfachere DIY Geschenke wie zB Backmischungen kreieren, Bilderrahmen gestalten, Makramee Dekoelemente oder einfach ein Pesto selber machen. Auch hierzu gibt es tolle Last Minute DIYs.

ZEIT SCHENKEN
Gerade dieses Jahr wünschten sich glaube ich viele viel mehr Zeit mit bestimmten Menschen verbringen zu können. Natürlich ist es momentan auch schwierig so etwas wie Konzerte und Restaurantbesuche, einfach Erlebnisse, bei denen man schöne Zeit miteinander verbringen kann zu verschenken, doch es werden wieder bessere Zeiten kommen und ihr könnt euch ja mal informieren wo man überall Gutscheine für die Zukunft bekommt und somit sogar noch unterstützen. Und es gibt natürlich auch noch mehr Ideen: Verschenkt doch einen Campertrip mit einem eigenen kleinen Van oder einen Gutschein für eine Übernachtung im Zelt im Garten (wenn es wieder wärmer ist) oder für einen Filme/ Spieleabend mit dem Lieblingsgericht der beschenkten Person. Oder einen Spaday oder einen gemütlichen Lagerfeuerabend, oder ein Chocolate Chips Cookies Back Abend oder oder oder… egal was du mit der Person gerne machst oder schon immer mal machen wolltest schau was möglich ist und mit jedem Budget und jeglichen Einschränkungen durch Corona lässt sich sicherlich trotzdem etwas finden. 

Und macht euch keinen Stress: ihr kennt die zu beschenkenden Menschen gut genug damit ihr wisst was gefällt und worüber sie/er sich freut. Außerdem muss man eben auch überhaupt nichts großes Schenken es geht doch schließlich darum, dass man Zeit miteinander verbringt, den Moment genießt und einfach einen anderen mal wissen lässt wie gern man ihn/sie hat und was die Person einem bedeutet. Es ist das Fest der Liebe also Freunde der Sonne die Geste und Liebe zählt! Euch fällt schon was ein 😉



"Ganz gleich wie groß, weich oder warm dein Bett ist, du musst doch irgendwann raus." 

- Grace Slick (US-amerikanische Sängerin)

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